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Fanfictionarchiv

 

 

Sirius und der Schokofrosch

Antriebslos lag der junge Mann am Ufer des schwarzen Sees. Er hatte schlicht und ergreifend nichts zu tun. Krone hatte Quidditch Training, Moony war bei Madame Pomfrey und Wurmschwanz, wo Wurmschwanz sich rum trieb wusste er nicht. Also lag er ganz allein hier, im Schatten der großen alten Eiche. Eine sanfte Brise kam aus der Richtung des verbotenen Waldes, die die Oberfläche des Sees kräuseln lies. Das Eichenlaub raschelte. Ärgerlich öffnete Sirius die Augen. Durch die Blätter blitze die Sonne, welche ihn blendete. Sich streckend setzte sich der junge Gryffindor auf. Sein Blick glitt über die Ufer des Sees. Überall saßen Grüppchen von Schülern die den ersten warmen Tag im Jahr genossen. Bald war Prüfungszeit und die wenige Zeit vor den langen Tagen in der staubigen Bibliothek nutzten die Schüler noch ein wenig zum faulenzen. Absolut nichts aufregendes. Lethargisch lehnte Sirius sich an den Stamm des Baumes und zog seine Schultasche zu sich. Achtlos warf er das Tränkebuch zur Seite. Diesen Slughorn konnte er nicht aus stehen. Viel zu oberflächlich für seinen Geschmack. Irgendwo in den Untiefen seiner Tasche fand er, neben zerknülltem Pergament und einem zerbrochenen Federkiel, eine etwas angedatschte Schokofroschschachtel. Seufzend machte er sie auf. Der Junge hatte vor den Frosch seinen einzigen richtigen Sprung machen zu lassen, ihn aus dem Gras zu klauben und genüsslich zu verspeisen. Viel mehr hatte Sirius ja auch nicht zu tun. Doch es kam ein klein bisschen anders als gedacht. Mit einem mächtigen Sprung entkam die verzauberte Schokolade ihrem Pappgefängnis und anstatt nur noch ein bisschen zu hoppeln, sprang es weiter. Fassungslos sah Sirius seinem Frosch hinter her. Das Ding machte sich auf und davon. Aber er würde nicht Sirius Black heißen, wenn ihm ein kleiner Schokofrosch entkommen würde. Also lief er ihm hinterher. Doch um so schneller der sportliche Gryffindor lief, desto schneller und höher sprang der Frosch. So jagte Tatze den Frosch zwischen den Schülergrüppchen über Hogwarts Ländereien.

Rasend blendete er seine Mitschüler aus seinem Blickfeld. Lediglich Gelächter hörte er, doch das auch nur wie aus weiter Entfernung. Bald sah er nur noch das Gras und den Frosch. Mehrmals legte es sich fast hin, weil der Schokoladenfrosch einen Haken schlug.

Mit einem Schlag war der Frosch verschwunden und Tatze fast in ein paar Mitschüler rein gerasselt. Er fing an, langsam hinauf zu sehen. Vom Umhangsaum zum Hemd bis zu locker umgeworfenen Krawatte. Vor ihm standen seine Freunde. Remus blinzelte ihn an und Peter hatte einen Ausdruck aufgesetzt der nicht lesbar war. Irgendwas zwischen Häme und Unsicherheit. James, hingegen, in der Mitte, lachte ein wenig hämisch.

„Und Tatze, ist dir immer noch langweilig?“

von Yue Black aus Gryffindor

 

 

2. Fanfictionwettbewerb: Ein Abenteuer von Moony, Tatze, Krone und Wurmschwanz mit der Karte des Rumtreibers

Das Laub raschelte unter ihren Füßen, als sie durch das dunkle Schlossgelände liefen. Sirius hörte Peter hinter sich schnaufen und schüttelte den Kopf. Das er aber auch immer so schnell schlapp machte. Er drehte den Kopf zu James, der dasselbe gedacht haben musste, ihn anblickte und grinste. Im Mondlicht hatte James über seiner haut einen weißen Schimmer. Seine Augen glänzten. Es war soweit. Sirius überprüfte noch einmal ihre Karte. Sie waren so stolz auf sie. Liebevoll strich er sie glatt. Anscheinend war alles in Ordnung. Keiner war auf dem Schlossgelände, nur der Wildhüter. Die meisten befanden sich in ihren Gemeinschaftsräumen und der Schulleiter lief im Büro auf und ab. Er steckte sie zufrieden in seine Tasche. Sie hielten an und zwei Sekunden später standen an der Stelle, wo die vier eben noch waren ein junger, schöner Hirsch und ein großer schwarzer Hund. Am Boden zu seinen Tatzen befand sich eine braune, dicke Ratte. Vor ihnen lag der verbotene Wald, indem es schon nach ein paar Schritten, wie sie wussten, nachts so schwarz war, das man – wenn sie nicht verwandelt waren nichts sehen konnte. Ihr Weg heute Nacht führte sie aber nicht dort hinein. Sie waren wegen James hier. Er hatte gestern nach dem Kräuterkunde Unterricht einen neuen Geheimgang entdeckt, der sich hinter einem Busch bei den Gewächshäusern befand. Da Professor Sprout bei ihnen waren und die ganzen Schüler aus ihrer Klasse konnten sie ihn tagsüber nicht erkunden sondern mussten bis zur Nacht warten. Remus konnte leider nicht mitkommen, da es Vollmond war. Er musste in der heulenden Hütte bleiben, da er sich in eine wolfsähnliche Kreatur verwandelt hatte, wie immer bei Vollmond. Später würden sie zu ihm gehen, damit er nicht so alleine war – in ihrer Tier Gestalt war dies möglich. Die vier Freunde liefen nun weiter, der Hirsch voraus dicht gefolgt von dem großen Hund. Die Ratte wuselte zwischen ihren Beinen hindurch. Der Busch war nicht mehr weit. Tatze sprang darauf zu und schnüffelte ein wenig mit seiner schwarzen Schnauze daran herum bevor er mit einem Satz hineinsprang. Wurmschwanz folgte ihm. Krone hielt draußen Wache, da er zu groß war für den Tunnel. Sie liefen einen erdigen, langen, feuchten und dunklen gang endlang. Er stieg leicht in die Höhe. Weiter und weiter ging es, der Gang schien gar kein Ende zu nehmen. Plötzlich kam eine Falltüre in sicht. Sie hielten an, verwandelten sich zurück. Sirius sah auf die Karte. Sie waren wie es aussah im Kerker raus gekommen. Super, ein neuer Geheimgang. Das mussten sie sofort Moony erzählen. Er zeichnete den Weg auf der Karte ein, lief mit Wurmschwanz zurück und machte sich dann gemeinsam mit Krone auf den Weg zu ihrem Freund um ihm alles zu Berichten.
 

Felja Jones, Hufflepuff, 1. Klasse, 1. Platz

 

1. Fanfictionwettbewerb: Heimlicher Liebesbrief von Ron an Hermine

 

Liebes Tagebuch!

 

Ich bin Ron und ich muss Dir was erzählen. Ach man, das klingt so scheiße, was ich hier gerade schreibe. Jetzt mal ehrlich... Ich schreib sonst nie in Dich! Das ist doch total uncool. Wer bitte schön schreibt Tagebuch? Diese Leute haben nicht alle Nadeln an der Tanne ... nicht alle Säume am Umhang. Aber ... also ich muss es einfach irgendwem erzählen. Nur meinen Freunden Harry und Hermine kann ich DAS einfach nicht erzählen! Das geht einfach nicht. Weißt Du manche Dinge kann man nicht einfach heraus posaunen. Harry würde mich sicher für verrückt halten und Hermine ... Oh Gott, jetzt denke ich schon wieder an sie. Die macht mich noch irre. Die raubt mir noch den letzten Nerv. Spätestens seid Lavender mit mir geknutscht hat. Weißt Du was, ich glaube sie steht auf mich! Warum sonst, war sie so sauer, als ich mit Lavender ging. Aber mal ehrlich... Das mit Lavender war keine ernste Sache und Gott sei Dank ist es vorbei. Ein Mann, wie ich, musste halt seine Erfahrungen sammeln. Ein bisschen Knutschen hier und Händchen halten da. Man muss ja wissen, wie es geht, damit man nachher auch die Richtige von sich überzeugen kann. Und nun zu meinem Problem – Ich glaube Hermine ist die Richtige! Ja, ich weiß, was Du jetzt denkst. Ich muss verrückt sein! Hermine, die immer alles besser weiß, super schlau ist und mir stets das Gefühl gibt, als würde ich gar nichts kapieren. Hermine – Mein Gott, am Anfang ist sie mir so auf den Leim gegangen. Aber inzwischen sind wir richtig gute Freunde geworden. Sie lässt mich Hausaufgaben abschreiben, sorgt sich um mich, hat mich beim Quidditchauswahlspiel angefeuert, schreibt mir in den Ferien Briefe. Lange Zeit habe ich überhaupt nichts gerafft, dass sie nicht bloß so ein Kumpel, wie Harry ist, sondern naja... ein Mädchen eben. Ein hübsches Mädchen, fast schon eine junge Frau, klug, gut gebaut, gut ausgestattet ...Na du weißt schon. Aber dann... wie sie beim Weihnachtsball die Treppe runter kam, da habe ich Herz-Rhythmus-Störungen bekommen. Sie sah so hammermäßig aus. So unbeschreiblich. So gar nicht wie die Hermine, die ich kannte. Sie war einfach das hübscheste Mädchen der Schule und dann ist sie auch noch mit Krum ausgegangen. Meine Freundin Hermine mit diesem Schleimer, der sie eh nur absabbern wollte und dann wieder nach Sibirien verschwinden würde. Wäre er doch geblieben, wo der Pfeffer wächst. Als Sucher kann man ja nichts gegen ihn sagen, aber Hermine anzugraben, war echt das Letzte. Das macht mich immernoch wütend. Und genau das ist der Punkt, wie ich es langsam gemerkt habe. ES MACHT MICH WÜTEND SIE MIT ANDEREN JUNGS ZU SEHEN. Und das heißt...na gut ich sag’s: Ich will Sie! Und das heißt, ich bin ver...ähhh. Na gut, ich sag’s: Ich bin verliebt! Mein Gott, wäre es irgendwer, würde ich hingehen, lässig und cool, würde sie anlächeln und sagen: „Hey! Du siehst super aus. Du gefällst mir. Willst Du nicht mal mit mir ausgehen?“ ... Oder so ähnlich. Aber das ist eben HERMINE! Da kann ich nicht einfach hingehen. „Hey, Hermine! Wir haben als Kinder zusammen gespielt, willst Du mit mir gehen?“
Das klingt doch total bescheuert. Aber irgendwie muss ich es ihr ja sagen. Sonst nimmt sie noch diesen Cormac *würg*. Vielleicht sollte ich hier üben... Wie wär’s mit... Wir gehen an einem sonnigen Tag zum See, spazieren da so ein bisschen rum - Mädchen mögen ja Romantik - Und dann setzen wir uns auf eine Bank und ich sage ernst und vertrauenerweckend mit einer ruhigen Stimme: „Hermine! Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, wie schön Du geworden bist. Ich weiß, wir waren immer nur Freunde, aber vielleicht könnten wir unsere Freundschaft etwas vertiefen... mit einem Kuss zum Beispiel?“ – Okay, an dieser Stelle bekomme ich wahrscheinlich eine gescheuert. Oder vielleicht sollte ich sie überraschen an einem Moment, an dem sie überhaupt nicht damit rechnet. Zum Beispiel kurz vor Alte Runen fange ich sie ab und sage mit einer tiefen dunklen Stimme: „Hermine ich steh auf Dich! Wir sollten ausgehen!“ Und dann muss sie in den Unterricht und ich dreh mich ganz cool um, und gehe von dannen. Ja... das ist schon besser.  Oh Gott, ich muss das üben. „Hermine...Ich... steh auf Dich. Wir gehen aus... Äh. Hermine Du stehst auf mir ...mich. Geh mit mir raus ...“ Äh. Ich kann das nicht! Warum ist das so schwer. Ich muss doch nur sagen, dass sie die tollste, beste, klügste, gut aussehendste Hexe der Welt ist und absolut liebenswert und das ich sie liebe und sie will – als meine Freundin. MEINE Freundin! Nicht nur als eine Freundin! Ach man...Hermine .... Hermine....

 

 

 

 

1. Platz, Lady Mysterya, Ravenclaw, 5. Klasse

 

Geliebte Hermine!
Ich möchte dir hiermit meine große Liebe zu dir gestehen.
 Ich hatte mich vorher nie getraut es dir zu sagen, aber: Ich liebe dich, Hermine!
 Von ganzem Herzen.
Ich mag deine wunderschönen bezaubernde Braunen Augen, sie strahlen so eine geborgenheit und wärme aus.
 Ich hatte die ganze Zeit gehofft dass du mich auch magst!
Du hast mir immer sehr geholfen, auch wenn du nie meine Dankbarkeit erahnen konntest, DANKE!
 Für alles!
 Du hast mich immer bei dir die Hausaufgaben abschreiben lassen, dafür möchte ich dir auch danken!
Ich hab dich schon seit dem ersten Tag in Hogwarts geliebt.
 Und ich gebe zu ich war auch mehrere male eifersüchtig!
 Zum Beispiel auf Viktor Krum.
 Als ich ihn gesehen habe wie er mit dir Tanzt ist mein Herz auseinandergebrochen. Aber ich habe trotzdem nie den Mut verloren um dich zu kämpfen und dir Komplimente zu machen.

In Liebe
        dein
             Ronald Weasley

2. Platz, Leonie McCarter, Hufflepuff, 1. Klasse

 

Ende



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